22.07.2016 Unwetterlage

22.07.2016 Unwetterlage

(bt) Am Freitagabend (22.07.2016) führten ergiebige Regenfälle in den Abendstunden zu mehreren überfluteten Kellern und Wohnräumen im ganzen Stadtgebiet. Die Feuerwehr war bis in den frühen Morgen hinein im Einsatz. Zum Ärgernis der Helfer blockierten wieder mehrere Fahrzeuge die Durchfahrtmöglichkeiten im Fritz-Schubert-Ring. „Die Anzahl an überfluteten Keller hielt sich in Grenzen“, berichtete ein Sprecher der Feuerwehr am Abend. Bis in den frühen Morgen hinein mussten „nur“ 6 Keller ausgepumpt werden, die durch die starken Regenfälle vollgelaufen waren. Eine Häufung von Einsatzstellen in einem Gebiet gab es nicht. „Es waren völlig unterschiedliche Objekte im ganzen Stadtgebiet von den Folgen des Regens betroffen“, bestätigte der Sprecher weiter. Bei den in sehr kurzer Zeit niedergegangenen Regenmengen kamen aber nicht alle Abflüsse mit den Wassermengen klar und so gab es auch einige Straßenabschnitte, die zeitweise überflutet wurden. Neben dem Wasser richteten auch Windböen kleinere Schäden an. Im Kinzigheimer Weg wurden mehrere Bauzäune auf die Straße geweht. Ein vorbeikommender Linienbus erkannte das Hindernis zu spät und überfuhr die Zaunelemente. Ärgern durften sich die Feuerwehrleute aber in dieser Nacht erneut über die Parksituation im Fritz-Schubert-Ring. Erneut parkten einige PKW so, dass Feuerwehrfahrzeuge nur durch Rangieren zwischen den abgestellten Fahrzeugen hindurchpassten. „Das kostet im Ernstfall Zeit. Zeit die keiner hat und die Feuerwehr dabei behindert, Menschen zu retten, wenn es hart auf hart kommt“, so der Sprecher der Feuerwehr weiter.

Mitten in die Abwicklung der Unwetterschäden platzte die Meldung von einem Dachstuhlbrand im Schulweg, im Stadtteil Oberissigheim. Durch die Feuerwehr Bruchköbel wurde der Einsatzleitwagen als Führungshilfsmittel zur Einsatzstelle entsendet, weitere Kräfte verblieben auf der Wache in Bereitschaft. Durch einen Blitzeinschlag war es zwar zu erheblichen Schäden an einem Gebäude gekommen, ein Feuer war jedoch glücklicherweise nicht ausgebrochen.

Foto: Archivbild