11.08.2016 Zwei neue Stadtbrandinspektoren

11.08.2016 Zwei neue Stadtbrandinspektoren

Bruchköbel (ffbrk/ ) Seit Donnerstag verfügen die Feuerwehren der Stadt Bruchköbel endlich wieder über einen Stellvertretenden Stadtbrandinspektor. Genau genommen sind es sogar zwei Feuerwehrleute, die in Zukunft dieses wichtige Amt ausüben werden. Matthias Schmidt -als erster- und Mario Wegmann –als zweiter Stellvertreter- wurden am Abend von Bürgermeister Günter Maibach zum Ehrenbeamten auf Zeit berufen. Zuvor war der Posten knapp eineinhalb Jahre vakant.

„Was lange währt, wird endlich gut“ kommentierte Stadtbrandinspektor Klaus Lauterbach die lange Suche nach einem Stellvertreter. Anfang 2015 hatte der damalige Stellvertretende Stadtbrandinspektor Mathias Möller sein Amt auf der Jahreshauptversammlung nicht erneut angetreten. Seitdem gab es zwar mehrere Versuche, einen Nachfolger zu finden, bis zum April dieses Jahres jedoch ohne den geringsten Erfolg. Als auch auf der im Jahr 2016 einberufenen Versammlung wieder niemand dieses arbeitsintensive Ehrenamt auf sich nehmen wollte, fiel für Schmidt und Wegmann die Entscheidung. „Wir haben den Stadtbrandinspektor am nächsten Tag aufgesucht und ihm erklärt, dass wir uns bereiterklären würden, das Amt auf uns zu nehmen. Damit diese Durststrecke endlich ein Ende hat und wir vorankommen“, erklärte Schmidt. Eine Bedingung stellten beide aber. „Wir machen das nur gemeinsam. Für eine Person ist das Arbeitspensum einfach viel zu groß“, begründet Wegmann die Entscheidung, nur als „Doppelpack“ zur Verfügung zu stehen. Arbeitslast macht Amt unattraktiv. „Besonders die Verpflichtungen und die hohe Arbeitsbelastung die das Amt des Stadtbrandinspektors mit sich bringt, haben lange Zeit dazu geführt, dass sich schlichtweg niemand eine solche Verantwortung ans Bein nageln will. Man darf nicht vergessen, dass dies alles ehrenamtlich neben Beruf und Familie geleistet wird“, resümierte Lauterbach nach der Ernennung seiner beiden Stellvertreter. Zwar hätte sich ein Kandidat auf der Jahreshauptversammlung im Jahr 2015 grundsätzlich vorstellen können, das Amt anzunehmen, jedoch auch deutlich gemacht, dass dafür andere Rahmenbedingungen herrschen müssten. Zukünftig werden sich der Stadtbrandinspektor und seine beiden Stellvertreter die Arbeit aufteilen. „Jeder kümmert sich um seine klar definierten Fachgebiete und Aufgaben“, ergänzte Lauterbach weiter. Als Stadtbrandinspektor freut er sich, dass mit den beiden jungen Stellvertretern nun frischer Wind in die ganze Angelegenheit kommt.

Fotos: Thoran, FF Bruchköbel