2. Oktober 2022

19.03.2022 Alarmübung

(bt) Am Samstagmittag um kurz nach 14 Uhr wurde die Feuerwehr zu einer Alarmübung in das Bürgerhaus in der Jahnstraße gerufen. Dort sollten mehrere Personen in zwei Wohnungen im Obergeschoss eines Anbaus vermisst sein, darunter ein Kind. Mit schwerem Atemschutz drangen Feuerwehrleute in das Gebäude ein und suchten die Räumlichkeiten ab. Unterdessen machte sich das Kind an einem Balkon durch Hilferufe bemerkbar, es hatte sich dort hinflüchten können. Die Feuerwehr nahm hier kurzerhand eine Steckleiter zur Rettung vor und brachte das Kind in Sicherheit. Etwas aufwändiger war die Suche in den Wohnungen. Dort waren drei Personen „versteckt“, die allesamt im Verlauf der Übung gefunden werden konnten. „Hier lag das Augenmerk der Übungsbeobachter auf der Kommunikation und den Suchtechniken, die immer an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden müssen“, erklärte Bruchköbels Stadtbrandinspektor Matthias Schmidt. Für die Darstellung der Übung waren zuvor weite Teile des Gebäudeteils mit einer Nebelmaschine vernebelt worden.

„Derartige Übungen finden unangekündigt und unregelmäßig unter Alarmbedingungen statt. Mit ihnen überprüfen wir die Leistungsfähigkeit und Ausrückzeiten unserer Feuerwehr“, so Schmidt. Dass die Feuerwehr nur kurz nach der Übung zu einem Realbrand in der Brückenstraße gerufen werden würde, ahnte zu diesem Zeitpunkt niemand.

Fotos: Mit freundlicher Genehmigung von © Justin Möser