20. Mai 2024

27.01.2023 Zimmerbrand

(bt) Bei einem ausgedehnten Zimmerbrand in einem Einfamilienhaus im Inneren Ring ist am Morgen der einzige Bewohner des Hauses durch eine Rauchgasvergiftung verletzt worden. Bis zum Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte sich der 69-Jährige eigenständig aus dem Gebäude retten. Während der Löscharbeiten brach das Trinkwassernetz in Folge eines Rohrbruches in der Hauptstraße zusammen.

Der erste Trupp kämpfte sich unter Atemschutz in die brennende Wohnung vor. Schon im Treppenraum schlugen den Feuerwehrleuten die Flammen entgegen.

Am Freitagmorgen brannte es in einem Einfamilienhaus im Inneren Ring. Nachbarn hatten den Brand um 03:47 Uhr bemerkt und sofort die Feuerwehr über den Notruf 112 verständigt. Die ersten Kräfte fanden dann den Bewohner vor dem Haus am Boden liegend vor und übergaben ihn an den ebenfalls eintreffenden Rettungsdienst. Er wurde im weiteren Verlauf mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehr begann nach dem Eintreffen sofort mit der Brandbekämpfung. „Den ersten Kräften schlugen bereits aus zwei Fenstern und im Flur die Flammen entgegen. In der Wohnung brannte es massiv“, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr. „Mit einem sogenannten „Fensterimpuls“ – dabei wird das Wasser vor Beginn des Innenangriffs über ein offenes Fenster eingebracht- sollte die Energie aus dem Brandgeschehen genommen werden. Das gelang nur teilweise, denn das Feuer hatte sich bereits von der Küche aus in zwei angrenzende Zimmer und den Treppenraum ausgebreitet“, beschrieb ein Sprecher die Situation.

Die Löscharbeiten dauerten rund eine dreiviertel Stunde an. Das Feuer hatte sich -aufgrund der Hitze- bis in das erste Obergeschoss ausgebreitet. Die Nachlöscharbeiten nahmen noch einmal erheblich Zeit in Anspruch. Erst gegen 7 Uhr konnten diese beendet werden. Da sich zahlreiche Glutnester gebildet hatten, wurden sogar einige Zimmer mit Schaum eingedeckt.

Mitten im laufenden Einsatz kam es etwa 200 m (Luftlinie) entfernt von der Einsatzstelle an der Kreuzung Hauptstraße/ Innerer Ring zu einem Wasserrohrbruch. „Mitten im laufenden Geschehen brach die Wasserversorgung zusammen. Der Restdruck des Wassernetzes reichte nicht mehr aus, um die Löschwasserbehälter in den Fahrzeugen zu füllen“, beschrieb ein Sprecher die Situation. Die Feuerwehr reagierte prompt und stellte die Wasserversorgung über die am Einsatzort befindlichen Fahrzeuge mit Löschwassertank sicher. Der Wasserrohrbruch sorgte im späteren Verlauf für weitere Einsatzstellen, da in zwei angrenzenden Gebäuden die Keller vollliefen (siehe separater Einsatzbericht).

Unklar ist, was den Brand ausgelöst hat. Die Polizei hat die Ermittlungen hinsichtlich der Ursache aufgenommen.

Fotos: Balzer und Thoran/ FF Stadt Bruchköbel-Innenstadt sowie mit freundlicher Genehmigung von ©5VisionMedia.