17. April 2024

01.11.2023 Brandmeldealarm (+Sirenenauslösung)

(bt) Für zahlreiche Irritationen und unzählige Anrufe sorgte am Mittwochmittag ein Einsatz der Feuerwehr. Diese war um 14:30 Uhr von der Leitstelle zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage einer Altenpflegeeinrichtung in der Bahnhofstraße alarmiert worden. Da zum Zeitpunkt der Alarmierung lokal Wartungsarbeiten im behördlichen Digitalfunknetz stattfanden, wurde von der Leitstelle aus Sicherheitsgründen redundant auf die weithin hörbare Sirenenalarmierung zurückgegriffen. Üblicherweise wird diese in Bruchköbel seit Jahrzehnten nur noch zur Bevölkerungswarnung eingesetzt. Dies führte dann unmittelbar dazu, dass zahlreiche Bürger bei der Feuerwehr anriefen um sich zu erkundigen, was los sei.

Üblicherweise wird die Feuerwehr über die sogenannte „stille Alarmierung“ – also für die Öffentlichkeit nicht wahrnehmbar- zu Einsätzen gerufen. Die Feuerwehrleute verfügen hierfür über Alarmpager, deren Alarmmeldung aber über das Digitalfunknetz verbreitet wird. „Aufgrund der Wartungsarbeiten an genau diesem Netz wollte die Leitstelle möglichen Komplikationen zuvorkommen und hat uns Feuerwehrleute zusätzlich ganz altmodisch über die Sirene alarmiert“, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr.

Der eigentliche Grund für den Einsatz der Feuerwehr stellte sich unterdessen als Falschalarm heraus. In einer Umkleide war aus dem Duschbereich Wasserdampf in den mit einem Rauchmelder überwachten Nachbarraum gedrungen und hatte diesen ausgelöst. Die Feuerwehr setzte die Anlage daraufhin wieder zurück und rückte wieder ab.

In diesem Zusammenhang weisen wir gerne noch einmal auf unsere Infoseite zur Bedeutung von Sirenensignalen hin. Hier stehen sogar Hörproben zur Verfügung, welche Signale auf was hinweisen.

Hinweis: Diese Meldung wurde am 2.11.2023 um 12:20 Uhr um den Hinweis zur Stillen Alarmierung ergänzt.

Foto: Archivbild

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